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30. September 2018

1 Titel - Schau

Olympia - Sieger 2018 
im Rahmen der Hunde-Olympiade

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Aktuelle Informationen zur Rasse Golden Retriever:

Ichthyose oder Fischschuppenkrankheit ist eine genetische Hauterkrankung, die bei einigen Hunderassen und beim Menschen auftritt. Die Krankheit tötet die betroffenen Geschöpfe nicht direkt. Diese Krankheit belastet das Leben jedoch sehr.

Die Erkrankung ist unheilbar. Hierzu gibt es im www sehr gute Informationen. Fakt ist: Ichthyose folgt einem autosomal-rezessiven Erbgang.

Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-rezessiv vererbt, bedeutet dies, dass ein Tier nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen und weitervererben, selbst aber nicht unbedingt erkrankt sein. Haben Vater und / oder Mutter die Veränderung nur auf einer Gen-Kopie, sind sie äußerlich (phäno-typisch) gesund, weil das „schlechte“ Genom dem „guten“ unterlegen („rezessiv“) ist, es sozusagen überdeckt.

Es gibt drei folglich mögliche Genotypen. Diese sind:

Ichthyose frei (N/N) (homozygot gesund): das Tier verfügt über zwei intakte Gene. Somit können diese auch nur an Nachkommen weitergegeben werden.

Ichthyose Träger (N/ICH) (heterozygoter Träger): das Tier verfügt über ein intaktes und ein defektes Gen. Das Tier selbst ist jedoch gesund und zeigt keinerlei Symptome. Statistisch gesehen gibt ein Träger an 50% seiner Nachkommen das gesunde und an 50% seiner Nachkommen das defekte Gen weiter.

Ichthyose erkrankt (ICH/ICH) (homozygot betroffen): das Tier besitzt zwei defekte Gene. Aus diesem Grund ist es erkrankt und kann an seine Nachkommen auch nur defekte Gene weitergeben.

Bei Verpaarungen zwischen genetisch Ichthyose-freien Partnern werden ausschließlich freie Nachkommen geboren. Wird eine Verpaarung von einem Träger und einem freien Hund vorgenommen, so werden 50% der Nachkommen frei sein und 50% der Nachkommen werden Träger sein.

Da Träger jedoch selbst gesund sind und sich äußerlich von freien Tieren nicht unterscheiden, kann es unwissentlich zu Verpaarungen von zwei Trägern kommen. In diesem Fall werden statistisch 25% der Nachkommen erkranken, weil sie zwei Ichthyose-Gene bekommen haben, 50% werden Träger sein (frei & Ichthyose sowie ichthyose & frei) und 25% werden frei (frei / frei)sein.

Mit diesem Wissen kann ein verantwortungsvoller Züchter die Erkrankung in seinen Würfen ausschließen. Er trägt dazu bei, dass die Ichthyose bei „seiner“ Rasse im Laufe der Jahre verschwinden kann. Beim Ausschluss einer Erkrankung sollte man aber sämtliche anderen Rassemerkmale nicht außer Acht lassen.

Verpaart werden dürfen in unserem Verband:

Frei (N/N) x Frei (N/N)

Frei (N/N) x Träger (N/ICH)

Äußerlich (phänotypisch) erkrankte Tiere sind von der Zucht grundsätzlich ausgeschlossen.

 

Union Canine Internationale - Internationale Hunde Union

 

Verband für Hundefreunde aller Rassen

 

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